Hygieneplan

Den offiziellen Rahmen-Hygieneplan für bayerische Schulen vom Kultusministerium finden Sie hier: https://www.km.bayern.de/allgemein/meldung/7061/aktualisierter-rahmen-hygieneplan-fuer-schulen-liegt-vor.html

Zusammenfassung des Hygiene- und Organisationsplan für die Zeit der Coronapandemie

(Zusammenfassung des Schutz- und Hygienekonzept auf der Grundlage des aktualisierten Rahmen-Hygieneplans vom 11.12.2020)

Mund-Nasen-Bedeckung

  • Auf dem gesamten Schulgelände besteht grundsätzlich Maskenpflicht.

  • Es gelten folgende Ausnahmen von der Maskenpflicht:

    • für SchülerInnen und Lehrkräfte auf den Pausenflächen bei ausreichend Mindestabstand in den Pausen und den zusätzlichen Frischluftpausen

    • für SchülerInnen und Lehrkräfte während der Stoßlüftung im Klassenzimmer (Tragepausen)

    • für SchülerInnen aus zwingenden pädagogisch-didaktischen oder schulorganisatorischen Gründen

    • für Personen, die sich allein in einem Raum befinden

    • für Personen, für welche aufgrund einer Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung nicht möglich oder unzumutbar ist

    • für Kinder bis zum sechsten Geburtstag

    • für Personen, für welche die vorübergehende Abnahme der Mund-Nasen-Bedeckung aus zwingenden Gründen erforderlich ist (z. B. zur Nahrungsaufnahme)

  • beim Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung muss darauf geachtet werden, dass die vorgegebenen Hygienevorschriften eingehalten werden (insbesondere muss die Mund-Nasen-Bedeckung richtig über Mund, Nase und Wangen platziert sein)

  • die Mund-Nasen-Bedeckung ist eine an den Seiten enganliegende, Mund und Nase bedeckende, textile Barriere (Klarsichtmasken aus Kunststoff sowie Visiere sind nicht zugelassen)

Allgemeine Hygienemaßnahmen

  • sowohl der Verdacht einer Erkrankung als auch das Auftreten von Covid-19-Fällen sind dem Gesundheitsamt zu melden

  • Es dürfen die Schule nicht betreten:

    • Personen, die mit dem Corona-Virus infiziert sind

    • Personen, die Anzeichen von Krankheitssymptomen aufweisen (z.B. Fieber, trockener Husten, Atemproblemen, Verlust des Geschmacks-/ Geruchssinns, Hals-/ Gliederschmerzen, Übelkeit/ Erbrechen, Durchfall)

    • Personen, die einer Quarantänemaßnahme unterliegen

Persönliche Hygiene:

    • regelmäßiges Händewaschen (mit Seife für 20-30 Sekunden)

    • Abstandhalten (mind. 1,5 m) wo immer möglich

    • Einhaltung der Husten- und Niesetikette (Husten und Niesen in die Armbeuge oder in ein Taschentuch)

    • möglichst Verzicht auf Körperkontakt (z.B. persönliche Berührungen, Umarmungen, Händeschütteln)

    • Vermeidung des Berührens von Augen, Nase und Mund

Raumhygiene:

  • alle 20 min erfolgt grundsätzlich eine Stoß- bzw. Querlüftung durch vollständig geöffnete Fenster über mehrere Minuten (mind. 5 min)

  • die gemeinsame Nutzung von Gegenständen wird möglichst vermieden (kein Austausch von Arbeitsmitteln, Stiften, Linealen oder Ähnlichem); sollte in bestimmten Situationen die gemeinsame Nutzung von Gegenständen unvermeidbar sein, so erfolgt zu Beginn und am Ende der Aktivität gründliches Händewaschen

  • sofern nicht zwingende pädagogisch-didaktische Gründe ein Unterschreiten erfordern, ist auf einen Mindestabstand von 1,5 m zwischen SchülerInnen und Lehrkräften zu achten

  • es sollte sich möglichst nur ein Kind in den Toilettenräumen aufhalten

feste Lerngruppen:

  • von einer Durchmischung der Lerngruppen wird möglichst abgesehen

  • kommen in einer Lerngruppe SchülerInnen aus verschiedenen Klassen einer Jahrgangsstufe zusammen, wird möglichst auf eine „blockweise“ Sitzordnung der Teilgruppen geachtet

  • bei jahrgangsübergreifenden Gruppen wird der Mindestabstand von 1,5 m möglichst eingehalten

  • in den Klassenräumen wird möglichst eine feste, frontale Sitzordnung mit Einzeltischen eingehalten

  • Partner- und Gruppenarbeit im Rahmen der Klasse ist nur bei Einhaltung des jeweiligen Mindestabstands möglich; bei Partnerarbeit mit dem unmittelbaren Sitznachbarn ist ein Mindestabstand nicht nötig, sofern eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden kann

  • die Pausenzeiten der Grundschule an der Alfonsstraße sind versetzt zu denen der Mittelschule an der Alfonsstraße; feste Zonen für die Jahrgangsstufen 1/2 (roter Platz) sowie 3/4 (Pausenhof) werden möglichst eingehalten

Sportunterricht:

  • bis zum 18.12.2020 ist der praktische Sportunterricht vorerst ausgesetzt

Musikunterricht

  • von der Schule zur Verfügung gestellte Instrumente werden nach jeder Benutzung gereinigt

  • vor und nach der Benutzung von Instrumenten der Schule müssen die Hände mit Flüssigseife gewaschen werden

  • während des Unterrichts erfolgt kein Wechsel von Instrumenten

  • Singen ist in Gruppen bis auf Weiteres nicht möglich

Besprechungen und Lehrerkonferenzen

  • Konferenzen und andere Besprechungen sollen vorerst bis zu den Weihnachtsferien möglichst als Videokonferenzen oder allenfalls in räumlich getrennten Kleingruppen (unter Wahrung der Abstands- und Hygieneregeln) stattfinden

  • Vollversammlungen des gesamten Kollegiums sind nicht zulässig.

  • nach den Unterrichtstagen sind im Falle von Konferenzen, Versammlungen schulischer Gremien oder Besprechungen ausschließlich online-Formate zulässig

Vorgehen bei (möglicher) Erkrankung

Vorgehen bei SchülerInnen:

  • Bei leichten, neu aufgetretenen, nicht fortschreitenden Symptomen (wie Schnupfen ohne Fieber und gelegentlicher Husten) ist ein Schulbesuch für Schülerinnen und Schülern weiterhin möglich.

  • Kranke Schülerinnen und Schüler in reduziertem Allgemeinzustand mit Fieber, Husten, Kurzatmigkeit, Luftnot, Verlust des Geschmacks- und Geruchssinns, Hals- oder Ohrenschmerzen, Schnupfen, Gliederschmerzen, starken Bauchschmerzen, Erbrechen oder Durchfall dürfen nicht in die Schule. Die Wiederzulassung zum Schulbesuch nach einer Erkrankung ist erst wieder möglich, sofern die Schüler bei gutem Allgemeinzustand mindestens 48 Stunden symptomfrei (bis auf leichten Schnupfen und gelegentlichen Husten) sind. Der fieberfreie Zeitraum soll 48 Stunden betragen. Auf Verlangen der Schulleiterin müssen die Eltern /Personensorgeberechtigten eine schriftliche Bestätigung über die Symptomfreiheit von mindestens 48 Stunden vorlegen.

Vorgehen bei unterrichtenden und nicht-unterrichtenden Personal:

  • Bei leichten, neu aufgetretenen, nicht fortschreitenden Symptomen (wie Schnupfen ohne Fieber und gelegentlicher Husten ohne Fieber) ist eine Tätigkeit des unterrichtenden und nicht-unterrichtenden Personals erst möglich, wenn mindestens 48 Stunden (ab Auftreten der Symptome) kein Fieber entwickelt wurde. Bei Vorliegen eines negativen Testergebnisses (PCR- oder AG-Test) oder einer ärztlichen Bescheinigung ist auch eine vorzeitige Tätigkeit möglich.

  • Krankes unterrichtendes und nicht-unterrichtendes Personal in reduziertem Allgemeinzustand mit Fieber, Husten, Kurzatmigkeit, Luftnot, Verlust des Geschmacks- und Geruchssinns, Halsschmerzen, Schnupfen, Gliederschmerzen, starken Bauchschmerzen, Erbrechen oder Durchfall muss zu Hause bleiben und darf nicht eingesetzt werden. Es darf die Tätigkeit erst wieder aufnehmen, wenn das Personal bei gutem Allgemeinzustand mindestens 24 Stunden symptomfrei (bis auf leichten Schnupfen und gelegentlichen Husten) ist. Der fieberfreie Zeitraum soll 24 Stunden betragen. Zusätzlich ist die Vorlage eines negativen Testergebnisses auf SARS-CoV-2 (PCR- oder AG-Test) oder eines ärztlichen Attests erforderlich. Die Entscheidung über die Durchführung eines Tests wird nach ärztlichem Ermessen unter Einbeziehung der Testressourcen und der Testlaufzeitzeit getroffen. Telefonische und telemedizinische Konzepte sind möglich.

Vorgehen bei bestätigter COVID-19-Erkrankung

Vorgehen in der Klasse:

  • Wird eine Schülerin bzw. ein Schüler während der regulären Unterrichtsphase mittels PCR-Test oder Antigentest positiv auf SARS-CoV-2 getestet, so wird für die jeweilige Schulklasse bzw. Lerngruppe sofort ab Diagnose für fünf Tage die Quarantäne bzw. Kohortenisolation durch das zuständige Gesundheitsamt angeordnet.

  • Mit dem Tag der Diagnosestellung (= Bekanntwerden des positiven Testergebnisses) beginnt die Kohortenisolation (siehe https://www.stmgp.bayern.de/wp-content/uploads/2020/12/20201205_infoblatt_kohortenisolation-schueler.pdf). Am fünften Tag sollen die unter Kohortenisolation stehenden Schülerinnen und Schüler mittels Antigenschnelltest oder PCR-Test im Rahmen der vorhandenen Testmöglichkeiten getestet werden.

  • Die negativ getesteten Schülerinnen und Schüler werden wieder zum Unterricht zugelassen.

  • Vor Wiederaufnahme des Schulbesuchs ist der Schulleitung unaufgefordert eine „Bestätigung über einen negativen Test auf SARS-CoV-2“ vorzulegen oder zu übermitteln.

Vorgehen bei Lehrkräften:

  • Tritt ein bestätigter Fall einer COVID-19-Erkrankung in einer Schule auf, entscheidet das Gesundheitsamt je nach Einzelfall, welche Lehrkräfte getestet werden und ob und gegebenenfalls für welche Lehrkraft aufgrund eines engen Kontakts zu dem bestätigten Fall als Kontaktperson der Kategorie I eine Quarantänepflicht gilt.

  • Positiv auf SARS-CoV-2 getestete Lehrkräfte haben genauso wie betroffene Schülerinnen und Schüler den Anordnungen des Gesundheitsamts Folge zu leisten. Sie müssen sich ggf. in Quarantäne begeben und dürfen keinen Präsenzunterricht halten.

München, den 11.12.2020

gez. die Schulleitung

Ausführlicher Hygiene- und Organisationsplan für die Zeit der Coronapandemie vom 17.11.2020 zum Herunterladen

Elterninformation und Merkblatt zum Umgang mit Krankheits-und Erkältungssymptomen vom Staatsministerium (vom 11.12.2020) herunterladen

Formular für die schriftliche Bestätigung über die Symptomfreiheit von mindestens 48 Stunden (vom 11.12.2020) zum Herunterladen

Merkblatt_Umgang mit Erkältungssymptomen herunterladen


Hygiene- und Verhaltensregeln
für die Kinder

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